Klettertrip Kalymnos

Kalymnos
(18.09. – 28.09.2013)

Letztes Jahr hatten wir, Stefan Freund und ich(Emanuel Pali) nach unseren Trip nach Paklenica gleich den nächsten Ausflug geplant.
Wir waren uns da sofort einig es geht auf die Insel von der jeder Kletterer spricht und träumt einmal dort gewesen zu sein.
Zum entspannen, Spaß zu haben, ein bisschen die Sau raus zulassen und natürlich auch eine Menge zu klettern.

1.Tag Anreise:
Um 7:00 Uhr starteten wir mit unseren vollgestopften Reisetaschen und Handgepäck voller Kleidung aus dem Zillertal Richtung München Flughafen.
Wir kamen ohne längere Staus gut am Flughafen auf dem Urlauberparkplatz P41 an.
Die 10 Tage kostet mit Ermäßigung der Vorbuchung 47€. Danach fuhren mit dem Shuttle zum Terminal1 und checkten gleich ein.
Wir waren sehr erleichtert das unsere schweren Taschen ca.22kg nicht die Grenze überschritten.
Jetzt war nur noch abzuwarten bis wir in das Flugzeug durften. Um 12:00 Uhr war es dann so weit wir sitzen schon auf unsere Plätzen und hoben ab Richtung Kos.
Der Flughafen in Kos war deutlich kleiner wie der in München, besser für uns. Wir wurden dann auch gleich Herzlich entgegen genommen von unsere Reiseleiterin und besorgte uns ein Taxi das uns zum Hafen brachte wo unsere Fähre auch schon auf uns wartete.
Nach der halben Stunde Fahrt mit unserem Boot kamen wir auf der Insel Kalymnos an und da wartete schon das nächste Taxi auf uns das uns zu unserem Apartment Amphitrite in Melitsachas brachte.
Dort angekommen verstauten wir unsere Sachen und liehen unsere Mopeds aus, die uns die nächsten 10 Tage zu den Klettergebieten brachten.
In der ersten Nacht gingen wir mal zu Fuß durch Masouri und fanden „die Bar“ Fatolitis Snack Bar  die wir jeden Tag besuchten auf ein kühles Mythos und starteten unseren Urlaub.

2. Tag Rundfahrt der Insel und erster Felskontakt bei KASTELI
Die Insel umfährt man in ca. 2 Stunden mit dem Moped wir brauchten ein bisschen länger da wir ziemlichen Spaß hatten wieder einmal wie früher wo wir noch keine Autos hatten rumzufahren. Wir blieben in Rina stehen das ist ein kleines Dorf mit einem kleinen Hafen um mal in das Meer zu springen.
Da wir Kletterer sind haben wir natürlich auch sofort am Fels wieder hochklettern müssen. Bei mir ging es noch gut aber Stefan hatte es erwischt, sein erster Seeigel Kontakt am Fuß und am Knie.
Wir fuhren unsere Inselrundfahrt noch fertig und zeigten dann die Verletzung unsrer Hausherrin die uns gleich darauf ins Hospital brachte. Als wir im „Krankenhaus“ fertig waren schwuren wir uns mir müssen besser aufpassen weil in das Krankenhaus wollen wir nie wieder zurück.

Nach der ganzen Aufregung packten wir unsere Klettersachen zum ersten mal und schauten uns das kleine Klettergebiet Kasteli an.
Dort gibt es viele leichte Routen perfekt für den ersten Felskontakt in Kalymnos.
Nach diesem anstrengenden Tag gibt es nur eines, ein kühles Mythos in unserer Lieblings Bar.

3.Tag  SIKATI CAVE + THE BEACH
An diesem Tag starteten wir sehr fürh weil wir den ganzen Tag nützen wollten um in der Bekannten Sikati Cave zu klettern.
Nach einer kurzen fahrt mit dem Moped parkten wir an einer Kurve wo ein Bauer gerade seine ca. 50 Ziegen rief zum füttern.
Dann kam der harte Teil des Tages der Zustieg. Ca. 1h Stunde zu Fuß bis man mal in der Höhle steht und die mächtigen Stalaktiten betrachten kann.
Zum klettern dort braucht man sehr viel Ausdauer ist aber eines was das klettern im Paradies ausmacht. Es lohnt sich aber auch nur ein Besuch in der Hölle der 360° Blick ist einfach atemberaubend.

Nach dem harten Ausdauerklettereien gingen wir noch zu den Klettergebiet The Beach zum chilln und um leichte Routen zu spulen.
Also wieder eine Stunde wandern, mit dem Moped eine Kurve weiter, dann wieder eine halbe Stunde zu fuß.
Nach diesem langen Tag besuchten wir noch die Taverna von Nikolas in Palionisos der uns sehr gut verpflegt hat. Sehr gutes griechisches Essen mit gutem Ouzo nachher.

4. Tag Rasttag mit Deep Water Soloing
Am vierten Tag machten wir einen kleinen Rasttag was in Endeffekt nicht wirklich einer war. In Rina am Hafen haben wir uns von einem Boottaxi um 10€ zu dem deep water soloing Spot hin liefern lassen und wurden nach 3h Stunden wieder abgeholt.
Wir hatten ziemlichen Spass und bekamen nicht genug vom klettern in dieser kleinen Höhle über dem Wasser und Klippenspringen von min. 15m.

5. Tag Grande Grotta + Secret Garden
Die Grande Grotta ist auch so ein Gebiet wo man sehr viel Ausdauer braucht um geile Linien zu klettern so wie der Klassiker Aegialis 7c. Aber dieser Ausblick in der Grotte muss man sich einfach mal anschauen und genießen.

Nachmittag sind wir noch zu einem geheimen Gebiet hingefahren, das uns Nikolas erzählt hat wo wir bei ihm gegessen haben. Dieses Gebiet ist nicht im Führer ist aber sehr lohnenswert da den ganzen Tag lang Schatten ist und die Routen auch hammermässig sind mit vielen Stalaktiten. Parken tut man genau auf dem gleichen Parklplatz wie bei The Beach und das Gebiet ist direkt hinter der Red Wall das im Führer beschrieben ist.
Danach sind wir natürlich wieder in die Taverna von Nikolas tranken und aßen wie die Götter von Griechenland. (ich übertreibe wirklich nicht ein Besuch beim Taverna von Nikolas ist sehr empfehlenswert)

6. Tag Palace
Bei diesem Gebiet wird wahrscheinlich nicht mehr viel geklettert weil die Haken und die Stände nicht mehr gut sind die meisten sind Rostig und sehr gefährlich zum abbauen!!!! Der Zustieg ist nicht weit man muss aber über einen abgeschlossenen Zaun drüber klettern. Dieses Gebiet ist leider nicht mehr sicher zum klettern geeignet. Schade weil ein paar geile Linien raufgehen.
Den restlichen Tag haben wir einmal genützt und sind zum chillen an den nächsten Strand gefahren zu Emporios zu der Strandbar Pirates.

7. Tag Telendos – Multi Pitch (Wild Country 6a+)
Ein Boot Taxi fuhr uns mit vier weiteren Personen rüber auf die Insel auf die Südseite für 10€ pro Person ist feiner wie zu Fuß vom Hafen von Telendos und man ist früher in der Wand, weil sonst ist es fast zu heiß zum klettern.
Die Route selber war sehr scharf kein bisschen speckig wie sonst so die Gebiete auf Kalymnos aber eine sehr geile Linie zwischen den zwei großen Höhlen rauf. Absicherung war perfekt da gibst nicht zu sagen, habe sogar jeden zweiten Bohrhaken ausgelassen. Abstieg war wieder eine weitere Wanderung ungefähr 1h 30min. Rüber sind wir wieder mit dem Boot vom Hafen von Telendos 2€.

8. Tag Telendos – Pescatore
Weil wir natürlich auch Sportklettern wollten auf Telendos sind wir am nächsten Tag wieder mit dem Boot rüber gefahren aber dieses Mal auf der Nord Seite der Insel.
Bei Pescatore hat man Schatten bis 14:00 Uhr und dann kann man auf die anderer Seite wechseln zum Gebiet Irox.
Später um ca. 16:00 und 17:00 wird man wieder abgeholt oder mann geht wieder zum Hafen von Telendos zurück.

9. Tag Spartacus letzter Klettertag
In Spartacus hat man auch sehr lange Schatten aber leider schon sehr abpolierte Griffe und in einer Höhle im oberen Bereich ist es sehr lange feucht so ein schwarzer Fels und noch schwieriger zum klettern.
Aber alle anderen Routen im leicht überhängenden Bereich waren alle gut zum klettern natürlich lange Athletische Sinter Kletterei.
Später feierten wir noch unseren letzten Abend in unsere Fatolitis Snack Bar und genossen noch die letzten Stunden auf der Insel weil am nächsten Tag ging es schon wieder nachhause.

10. Tag Heimreise
Die Heimfahrt verlief auch einwandfrei nur waren wir beide sehr traurig oder auch sehr blau man weiss es nicht so genau, als wir begriffen haben wir müssen wieder nachhause, runter von der Insel und weit weg vom Paradies.

„We´ll come back“ war unser Motto und
„we danced and we cried and we laughed and had a really really really good time. ;-)

ROCK ON ;-)

Emanuel

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One Response to Klettertrip Kalymnos

  1. Stefan says:

    Kalymnos ist halt einfach die geilste Kletterinsel, oder? Wir hatten damals das Gefühl, sie wurde nur für uns Kletterer erschaffen. Danke auch für den Tipp mit dem “geheimen Gebiet” (obwohl es da schon genug offizielle Gebiete für ein ganzes Kletterleben gibt).

    Gibt es den “Fanni-Market” noch? In der Einfahrt zu Masouri, von Norden kommend, liegt links eine Treppe rauf ein kleiner “Tante Emma”-Laden. Da gibt es für ein / zwei Euronen frisches, selbstgemachtes Brot, das wie aus der Heimat schmeckt! Eine echte Empfehlung!!!

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